Artikel-Schlagworte: „regenerative Einheiten“
Viel Zeit ist vergangen, viel ist passiert
Hey Ihr fleißigen Sportreibenden!
Pünktlich zum Temperatursturz kann ich euch berichten: ich bin wieder fit und trainiere in vollem Umfang.

Winter - Bildquelle: Susanne Schmich / pixelio.de
Nun ja, das ist eine lange Geschichte. Am Montag, den 15.11.2010 fuhren wir nach Leipzig an das IAT (Institut für angewandte Trainingswissenschaften Leipzig) zur Leistungsdiagnostik Leistungsdiagnostik, um die Trainingswerte für die kommenden Vorbereitungsphasen zu ermitteln. Nach einem 4 mal 4km langen Stufentest, der für mich gar nicht so lang war, sollten die Trainingswerte feststehen.
Wie schon angedeutet, war dies leichter gesagt als getan, denn für mich war nach der 3. Stufe schon fast Schluss. Mit Mühe und Not habe ich mich gerade noch in die 4. Stufe gezwungen, musste dort aber nach 1.500m vom Band steigen. Die Aussage der Experten: „Nichts Dramatisches“ und verständlich nach nur 4 Wochen Training.
Gute Nachrichten
Trotz Abbruch konnten Analysen durchgeführt werden und: das Lauf-ABC hat sich bezahlt gemacht. Meine Technik hat sich verbessert, doch die schönste Nachricht an diesem Tag war für mich, dass ich auf einem höheren Trainingsniveau anfange als im letzten Jahr. Dazu muss man sagen, ich stand letztes Jahr zu diesem Test schon viel mehr im Saft.
Also: trotz der Strapazen war es durch diese Nachricht ein schöner Tag in Leipzig! Der Tag darauf stand ganz im Zeichen der Regeneration und Entspannung.
Ein kleiner Rückschlag
Am Mittwochmorgen entschied ich mich dann aber zum Arzt zu gehen, denn in der Nacht zuvor war nicht wirklich an Schlaf zu denken und ganz fit fühlte ich mich auch nicht. Das Atmen fiel mir zudem sehr schwer, als hätten sich ein paar Sandsäcke auf meiner Brust verirrt. Nach einem Blutcheck und einer Routineuntersuchung war nichts Besonderes zu finden. Also regenerativ trainieren, sich gut pflegen und einfach weitermachen. Doch nachdem ich mich am Freitag immer noch nicht besser fühlte, stattete ich dem Onkel Doc erneut einen Besuch ab. Herausstellen sollte sich eine Infektion der oberen Atemwege, glücklicherweise noch nicht sehr ausgeprägt, auch wenn mir das Atmen äußerst schwer fiel und der Schleim nur so lief.
Nach einem erholsamen Wochenende, war alles wieder in Ordnung und ich bekam am Montag vom Arzt das OK, weitertrainieren zu können. Begonnen mit ein paar regenerativen Einheiten, fand ich also wieder in das Training hinein.
So berichte ich euch heute von meinem Trainingscomeback aus dem frierenden Potsdam und freue mich auf euch! Bis dann, euer Axel