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    Soja – Das Eiweiß für Sportler! Oder doch nicht?

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    Hallo an alle Ernährungsinteressierten,

    heute möchte ich einmal etwas Aufklärungsarbeit leisten und dabei einmal ein ernsthafteres Thema ansprechen.

    Wie Ihr sicher alle wisst, ist gerade für Ausdauersportler eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß wichtig. Ihr glaubt gar nicht, wie viel körpereigenes Eiweiß Ihr bei einem Mittelstreckentriathlon verbraucht – vom Ironman gar nicht erst gesprochen. Sind die körpereigenen Zuckerspeicher alle (oder nähern sich dem Ende), muss der Körper neuen Zucker bilden. Würde er das nicht tun, fehlte es dem Gehirn an Energie, es kann nämlich ausschließlich Zucker (Glucose) verbrennen. Glucose wird von unserem Körper vor allem aus Aminosäuren, den Grundbausteinen jedes Eiweißes gebaut.

    Vor allem die für Bewegung aller Art wichtige Muskulatur benötigt aus Aminosäuren gewonnene Energie in Form von Glucose. Um eine Zahl zu nennen – beim Mittelstreckentriathlon können gern 50-75g Aminosäuren drauf gehen. Umgerechnet sind das einige hundert Gramm Muskeln, da der Muskel ja auch aus viel Wasser besteht…

    Das ist der Hintergrund warum der Ausdauersportler den höchsten Eiweißbedarf von allen Sportarten hat und nicht wie immer erzählt wird der Kraftsportler…

    Daher die Empfehlung: nehmt vor dem Training 7-10g Topp- Aminosäuren und ihr trainiert länger, effektiver, baut keine Muskeln ab und werdet einfach schneller! Fragt einfach unseren Sven, er hat da einen super Tipp für euch!

    Nach dem Training darf das Eiweiß auch nicht fehlen – damit wir unser Kalorienkonto nicht überstrapazieren gern der Eiweißshake. Aber bitte greift dabei nicht zum Sojaprotein!


    Sojaeiweiß – nicht so gut wie sein Ruf. Der Hintergrund: Uns wurde immer erzählt Soja sei gesund. Sojamilch sei die beste Milch, die Chinesen essen Soja schon seit tausenden Jahren und die chinesische Medizin sei deshalb so erfolgreich. Vieles ist nicht ganz wahr…

    Der gemeine Chinese verträgt keine Milch (ca. 90% haben eine Laktoseintoleranz). Daher findet er Milch buchstäblich zum k…

    Und ganz bestimmt kommt der Chinese nie auf die Idee etwas aus Soja nachzumachen, was er prinzipiell zum Speien findet.
    Um ehrlich zu sein ist die Sojapflanze ziemlich giftig. Muss Sie auch sein, denn die Pflanze schützt sich mit diesen Giftstoffen vor Feinden. Aus diesem Grund hat der Chinese Soja nie im großen Stil angebaut. Sie nutzten einzig ein besonderes Extrakt zum Würzen, die Sojasoße.

    Der Rest ist eine spätere Erfindung der Lebensmittelindustrie. Soja wurde kaum zur menschlichen Ernährung verwendet, es war einfach nur ein gutes Düngemittel und später war das Sojaeiweiß, der Rest der nach der Ölgewinnung übrig blieb, Grundlage für Gummi.

    Später (und bis heute) diente Soja als Grundlage für Futtermittel, nachdem es mühselig behandelt wurde um die besagten Giftstoffe zu entfernen. Darüber fand sich durch viel Werbung später der Gesundheitsmarkt als Abnehmer. Es wurden Studien veröffentlicht wie gesund Soja und Sojaprodukte seien… nicht selten waren dies Industriestudien.

    In Wirklichkeit gibt es hunderte Studien, die genau das Gegenteil belegen. Wer Lust hat, hier ein Link – lest einfach bei Soy alert! http://www.westonaprice.org/

    Gern könnt Ihr euch auch zum Thema Genistein belesen, ein Sojaisoflavon. Derzeit wird nur noch das krank machende Potential untersucht. Schlagworte dabei wären die Herabsetzung der Fruchtbarkeit beim Mann und die Förderung des Krebszellenwachstums im Allgemeinen.

    Was ich euch sagen möchte – solange wir nichts Genaueres wissen, greift doch lieber zur guten alten Kuhmilch, dem Käse und Molke, Kartoffel oder Ei-Eiweiß. Damit fahrt Ihr sicher und könnt euren Eiweißbedarf sauber decken! Übrigens ist der Bedarf für den Ausdauersportler mit ca. 1,6-1,8g je kg Körpergewicht am Tag gedeckt – mehr muss wirklich nicht sein.

    Bei Fragen schreibt mir einfach! www.time-for-life.com

    Beste Grüße,

    Marco

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